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HSG-Zulassungstest 2027: Video-Interview entfällt

vor 1 Tag
4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 12 Stunden

Ja, die HSG streicht laut aktuellem Stand einen der wichtigsten Bausteine ihres Auswahlverfahrens: das Video-Interview. Für 2027 ist damit eine zusätzliche Chance auf Zulassung weggefallen. Wer nach St. Gallen möchte, sollte seine Vorbereitung jetzt konsequent auf die beiden verbleibenden Testbereiche ausrichten.


Für deine Vorbereitung heisst das: Plane mit dem Online-Test und verlasse dich auf keine anschliessende Interviewchance.


Zwei Testbereiche bleiben: Quantitatives Problemlösen sowie Diagramme und Tabellen. Das Video-Interview entfällt laut aktuellem Stand.

Zwei Bereiche bleiben im Online-Test. Die zusätzliche Interviewstufe entfällt laut aktuellem Stand. Das betrifft die Auswahlstufen, nicht die Zahl der angebotenen Testtermine.


Im Juni 2026 zeichnete sich diese Entwicklung bereits ab


Schon nach dem HSG-Test im Juni 2026 hatten wir bei Zulassungscoach den Eindruck, dass das Video-Interview an Bedeutung verliert. Nach den uns vorliegenden Rückmeldungen musste keiner unserer Teilnehmenden ins Video-Interview. Das war für uns ein Hinweis auf eine mögliche Veränderung, damals aber noch keine offizielle Aussage zum Verfahren 2027.


Unsere Analyse des HSG-Tests vom 2. Juni 2026 zeigte zugleich, wie eng es bei der Zulassung zuging: Der niedrigste uns bekannte Gesamtwert mit direkter Zulassung lag bei 234 Punkten. Mit 231 Punkten erhielten die von uns erfassten Teilnehmenden keine Zulassung. Daraus leiteten wir einen möglichen Grenzwert zwischen 232 und 234 von maximal 260 Punkten ab. Das ist eine Auswertung unserer Rückmeldungen, keine offiziell veröffentlichte HSG-Punktgrenze.


Wir vermuten, dass unsere Vorbereitung einen positiven Unterschied für unsere Teilnehmenden gemacht hat. Gerade die mathematisch kalibrierten Testsimulationen, die wir unseren Seminarteilnehmenden zur Verfügung stellen, helfen dabei, die Anforderungen früherer Durchführungen gezielt zu trainieren. Hinzu kommen die Auswertung eigener Fehler und das Üben unter Zeitdruck.


Unser Predicted Window für 2027

Die Juni-Analyse ist unser Ausgangspunkt für den Blick nach vorne. Unser Vorbereitungsszenario für 2027: ein ähnlich hohes Zulassungsniveau wie im Juni 2026 oder eine weitere Verschärfung. Wer bislang darauf gesetzt hat, sich über das Interview noch einmal zu verbessern, sollte diesen Spielraum laut aktuellem Stand nicht mehr einplanen.


Juni 2026: Aus 231 Punkten ohne Zulassung und 234 Punkten mit Zulassung wurde ein Korridor von 232 bis 234 Punkten abgeleitet. Das qualitative Szenario 2027 lautet ähnlich hohes oder höheres Niveau; eine niedrigere Grenze bleibt möglich.

Predicted Window ist hier die Bezeichnung für unser qualitatives Vorbereitungsszenario. Die Werte 232 bis 234 beschreiben den historischen Juni-2026-Korridor, keine berechnete Punktspanne für 2027. Eine niedrigere Grenze bleibt möglich.


Wie hoch die tatsächliche Grenze 2027 liegt, hängt unter anderem vom Bewerberfeld, den verfügbaren Plätzen und der Bewertung des Tests ab. Der Wegfall des Interviews allein bedeutet deshalb keinen festen Punkteaufschlag. Unsere Schlussfolgerung für deine Vorbereitung ist klar: Richte dein Training auf einen Leistungspuffer aus. Eine vermeintlich ausreichende Punktzahl aus dem Vorjahr sollte nicht dein einziges Ziel sein.


Ohne Interviewchance zählt die Testleistung umso mehr


Die beiden verbleibenden Bereiche sind Quantitatives Problemlösen sowie Diagramme und Tabellen. Aus unserer Sicht könnte der Wettbewerb um starke Ergebnisse in diesen Bereichen noch intensiver werden. Eine spätere Interviewleistung, mit der du im bisherigen Verfahren unter Umständen noch überzeugen konntest, ist laut aktuellem Stand nicht vorgesehen.


Für dich bedeutet das: Rechenwege müssen sitzen, Darstellungen müssen schnell verstanden werden und vermeidbare Fehler dürfen nicht zur Gewohnheit werden. Wer Aufgaben nur ohne Zeitdruck lösen kann, hat damit noch keine stabile Testleistung aufgebaut.


Hinzu kommt eine entscheidende Rahmenbedingung: Das HSG-Auswahlverfahren kann für das gewählte Studienjahr nur einmal absolviert werden. Eine Wiederholung ist frühestens im Folgejahr möglich. Du kannst zwischen den angebotenen Terminen wählen, hast aber keinen zweiten Versuch im selben Studienjahr.

Warte deshalb nicht darauf, dass eine Punktgrenze bekannt wird. Dann ist deine eigene Vorbereitung bereits vorbei.


Wir vermuten weitere Aufgabenbereiche aus anderen ITB-Tests


Wir vermuten ausserdem, dass im HSG-Test künftig zusätzliche Aufgabenbereiche oder Aufgabenformate aufgegriffen werden könnten, die wir aus anderen ITB-Tests kennen. Hintergrund ist, dass das Institut für Test- und Begabungsforschung (ITB) aus Bonn den Zulassungstest im Auftrag der Universität St. Gallen entwickelt. Das Institut erstellt auch für andere Hochschulen und Studiengänge Eignungstests.


Eine solche Erweiterung ist bislang unsere Vermutung und keine bestätigte Änderung für 2027. Offiziell nennt die HSG weiterhin die beiden Bereiche Quantitatives Problemlösen sowie Diagramme und Tabellen. Bereits in der Vergangenheit haben wir den Trend richtig vorhergesagt. Für deine Vorbereitung heisst das: Lerne, Lösungsstrategien auch auf unbekannte Aufgaben zu übertragen. Wer Zusammenhänge versteht, kann flexibler reagieren, wenn sich Aufgabenformate verändern.


Im Vorbereitungsseminar trainieren wir genau dafür


Unser HSG-Vorbereitungsseminar setzt an den Punkten an, die du selbst beeinflussen kannst: Verständnis, Lösungsstrategie, Tempo und Genauigkeit. Wir trainieren die beiden Testbereiche intensiv und arbeiten mit Testsimulationen, damit du deine Leistung unter realistischen Zeitbedingungen einschätzen und verbessern kannst.


Vorbereitung in drei Schritten: eigene Fehler erkennen, beide Testbereiche gezielt trainieren und die Leistung unter Zeitdruck in Testsimulationen prüfen.

Verstehen, üben, simulieren: So wird aus einzelnen gelösten Aufgaben eine belastbarere Vorbereitung auf den Test.


  • Schwachstellen erkennen: Finde heraus, wo du durch Verständnislücken, unpassende Lösungswege oder Flüchtigkeit Punkte liegen lässt.

  • Beide Bereiche gezielt trainieren: Arbeite an quantitativen Aufgaben und an der sicheren Auswertung von Diagrammen und Tabellen.

  • Unter Testbedingungen üben: Nutze die Simulationen, um Zeitmanagement und Genauigkeit zusammenzubringen.


Die aktuelle Änderung ist ein guter Anlass, deine Vorbereitung neu auszurichten. Wenn dein bisheriger Plan das Video-Interview als zusätzliche Chance vorgesehen hat, braucht dieser Plan jetzt ein Update.


Zwei Testbereiche. Ein Versuch pro Studienjahr. Beginne jetzt mit der Vorbereitung, auf die du dich am Testtag verlassen möchtest.


Hinweis zum Video-Interview: Die HSG führt laut aktuellem Stand kein Video-Interview durch. Wir führen die Interviewvorbereitung weiterhin in unseren Produktbeschreibungen auf, um bei einer erneuten Änderung des Auswahlverfahrens schnellstmöglich reagieren zu können.


Für Ihre Vorbereitung heißt das nach aktuellem Stand: den Online-Test in den Mittelpunkt stellen, mögliche Änderungen im Blick behalten und die verbleibende Zeit gezielt nutzen.


Ihr Paul Nitsche



Stand: 25. Oktober 2026.


HSG Ultimate Bundle für den Zulassungstest der Universität St. Gallen



 
 
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